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Basel goes HD – Die Details

Januar 23rd, 2012

Heute liess die Stiftung die Katze aus dem Sack: Ganze 13 analoge Sender bietet man in Zukunft nur noch digital an. Das dürfte wirklich Rekord sein. Tosci und Icetiger von digi-tv.ch waren direkt an der Pressekonferenz der Stiftung.

Mein so viel erwähntes Griechen-TV bleibt im analgen Netz. Dafür trifft es Sender wie RTP, TVE oder Rai2. Diese Sender sind, im Gegensatz zu ERT, alle im Mini Angebot. Und jetzt wird es spannend:

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Happy End für HD Basel

Januar 22nd, 2012

In Basel gibt es bekanntlich nicht alle HD-Sender der Cablecom. Der Grund sind die vielen analogen Sender. Ich habe mich schon gefragt, ob auch die HD Sender von SF über die Klinge springen müssen. Doch ich habe mich geirrt.

Kurz vor Weihnachten meldete sich die Stiftung auf ihrer Website. Dort sicherte man zu, dass man nicht nur die HD Sender von SF, sondern auch die restlichen HD Sender aufschalten werde. Konkrete Massnahmen kündete man aber nicht an. Sollten etwa SD Muxxe fliegen?

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Adieu HD Suisse

Januar 15th, 2012

Vor gut 3 Jahren ging HD Suisse auf Sendung. Somit hatten wir in der Schweiz auch einen HD Sender. Wie BBC HD handelte es sich um einen Versuchskanal. Somit war der Sender ein Mix von SF, TSR, RSI und TVR. Am 31. Januar wird HD Suisse eingestellt.

Qualitätsbewusste TV-Zuschauer konnten also neu auch Sportevents in HD sehen. Manchmal gab es auch Filme aus dem Archiv von SF in HD. Meist im Originialton und ohne Werbung.

HD Suisse sollte die Zuschauer auf HD einstimmen. Dies gelang auch ganz gut. Beim Fussball zum Beispiel war der Unterschied zwischen analogem Bild und HD Welten. Bald bekam man Lust auf mehr.

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DAB in den Medien

Januar 12th, 2012

In Sachen Digitalisierung des Fernsehens ist die Schweiz wohl hinteres Mittelmass. Gesamthaft schaut zwar wohl jetzt eine Mehrheit digital. Das ist aber immer noch wenig, wenn man denkt, dass Länder via Frankreich eigentlich 100% haben, Italien oder UK dürfte um die 90% liegen.

In Sachen Radio sieht es anders aus. Dort ist eine Digitalisierung ja nicht zwingend nötig. Die UKW Frequenzen von 87.5 bis 108 Mhz stören niemanden, während ein analoger Sender auf Kanal 27 wertvolle Bandbreite klaut, die man mittelfristig braucht.

Der Boom von DAB+ begann mit der Abschaltung von Beromünster. Damals kaufte sich gerade die ältere Bevölkerung DAB+ Geräte. Damit konnte man nicht nur Musikwelle hören. Zum einen war die Qualität natürlich massiv besser. Gerade in der Stadt Zürich tönte Mittelwelle 531 oft schrecklich. Zusätzlich gab es noch andere Programme der SRG in perfekter Qualität.

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KNS Laax: Geschlossener als die Cablecom

Dezember 27th, 2011

Lange hatten Flims/Laax kein Kabelnetz. Entweder empfing man 7 Sender via Antenne oder hatte eine Sat-Schüssel. Oftmals handelte es sich um Einkabellösungen.

Relativ spät bekam Laax dann auch ein Kabelnetz. Dieses war dann natürlich auf 860 Mhz ausgebaut und verfügte über viele Sender. Das digitale Angebot bezog man später von Cablecom. Somit konnte man seine Box auch hier betreiben, alle abonnierten Sender waren offen.

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Sonderfall Irland

Dezember 17th, 2011

Ich finde es spannend, in fremde TV-Märkte zu blicken. Heute ist mal Irland dran. Die Grössenrelationen sollten klar sein. Irland hat knapp 5 Millionen Einwohner, UK 60 Millionen.

Auch in Irland stellt man auf digitales Fernsehen um. Doch Irland ist nicht überall stark besiedelt, was auch für die terrestrische TV Versorgung ein Problem ist. Somit versucht man das Problem via Satellit zu lösen. Dabei gibt’s aber ein Problem. Der Satellit kennt keine Grenzen und ein Spotbeam würde auch in UK empfangen. Das kann aber ein Problem sein. So strahl RTE (Irisches Staats-TV) viele Sendungen in englischer Sprache aus. Weiter: RTE ist Free-TV. Einige Serien laufen in UK auf Sky, also Pay-TV. Manche laufen auf RTE sogar vor Sky.

Kurz: Die Sender haben grosses Interesse, dass man RTE in UK nicht empfangen kann. Man empfängt mit einer Sky Karte aus Nordirland zwar einige Sender aber teilweise bleibt das Bild dunkel. Natürlich kann man sich in UK auch ein irische Abo lösen, doch dann fehlen wieder andere Sender, die man mit dem UK sonst hat.

Natürlich könnte man einfach mit Sky zusammenarbeiten. Doch ich denke das wäre wohl aus politischen Gründen nicht möglich gewesen. Zumal man mit dem irischen Abo ja die Sender schon hat.

Verschlüsslung ist also keine Alternative, ausser man setzt auf ein unabhängiges System.

Was man sich also Lösung gefunden hat ist schon fast abstrus. Zum einen sendet man auf der Position 9 Grad Ost. Die meisten Schüsseln in UK sind aber, wegen Sky, auf 28 Grad Ost gerichtet. Somit würde man mal schon viele Zuschauer aussperren. Doch man geht noch weiter. Man setzt auf einen sehr extremen Spotbeam, verkleinert also die Fläche das Satellitensignals enorm. Doch auch das reicht noch nicht. Man sendet auch noch im Ka-Band. Das ist ein anderer Frequenzbereich, den man mit normalen Analgen nicht sehen kann.

Dieses Vorgehen zeigt wie realitätsfremd die „Rechteinhaber“ denken. Während Europa immer näher zusammenrückt, macht man einen riesigen Aufwand, damit man in UK kein RTE sehen kann. Pech hat wohl ein Ire, der ein wenig Heimweh hat. Aber das veraltete Geschäftsmodell der „Rechteinhaber“ geht eben vor.

 

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UPC Irland: Remote Record und Multiroom

Dezember 4th, 2011

Es ist mir schon oft passiert: Ich wollte eigentlich etwas auf meinem PVR aufzeichnen. Doch leider kommt mir das erst in den Sinn, wenn ich schon aus dem Haus bin. Wenn niemand daheim ist, muss ich mir wohl eine Wiederholung suchen.

UPC in Österreich hat jetzt einen neuen Dienst lanciert. Damit kann man, wie bei Swisscom, unterwegs seine Box programmieren. In meinen Augen ein enorm praktischer Dienst. Dazu gibt es zum einen eine App für iOS, zum anderen auch eine Website für andere Geräte.

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Adieu SECAM – Frankreich wird digital

November 28th, 2011

Wenn ein Land sich vom analogen TV verabschiedet, hat das für mich immer etwas Besonderes. Gerade wenn man als TV-Junkie in einem Land lebt, wo man als “HD-Freak” fast schief angeschaut wird.

Ich habe in diesem Blog oft über die Briten geschrieben und es ist klar, dass diese ihr Telly wirklich lieben. Doch dann habe ich das Switchover Video aus Paris entdeckt.

In Frankreich schaltet man über Antenne die analogen Signale Region nach Region ab. Ironisch, welche Region heute um Mitternacht als letzte abgeschaltet wird. Es ist unter anderem des Department Hérault, zu welchem auch Montepllier gehört. Dort habe ich im Frühling wirklich tolle Ferien verbracht. Ich hätte nicht gedacht, dass dort heute TV-Geschichte geschrieben wird. Dies, weil eben Frankreich schon immer ein bisschen eigenwillig war. So sendete man dort nicht in PAL, wie bei uns, sondern in SECAM, einer anderen Farbnorm. Historisch ist auch die Karte spannend, wo es überall SECAM gab.

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Niederlande: Noch digitaler

November 24th, 2011

Auch in der Schweiz dürfte mittlerweile eine Mehrheit digitales Fernsehen konsumieren. Zahlen sind natürlich nicht immer einfach zu bekommen, ich schätze aber es dürften sicher 60% sein, 70% ist wohl zu gut gerundet.

In den Niederlanden, einem typischen Kabelland, sind es nun 75%.  Im Kabel spielen dort vor allem UPC und Ziggo eine Rolle. Die Niederlande haben mit 92% sogar einen noch höheren Kabelanteil als wir (77%), wobei ich nicht weiss wie IP-TV hier genau zählt.

Auch die Zahlen können sich sehen lassen. So schauen bei UPC etwa 50% digital, bei Ziggo sind es fast 70%. Ziggo war auch sehr mutig. Man hat ganze 5 Sender aus dem analogen Netz geworfen. Dies führte zu populistischen politischen Protesten, doch man hielt durch und hat mittlerweile ein nettes HD Angebot.

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Als RTL noch Kult war

November 18th, 2011

Einges Tages erschien RTL im Kabelnetz auf Kanal 6 – aber das muss mehr als 20 Jahre her sein

Video von Hallelujafan auf YouTube