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Privatsender – Die Angst vor dem Wettbewerb

Mai 1st, 2012

Die Privatsender haben sich, mit Ausnahme von Joiz, in ihren Stellungnahmen zur RTTV eigentlich einheitlich gegen Digital-TV und für analoges TV ausgesprochen. Dabei fragt man sich? Wieso haben die Stationen ein Interesse daran, dass man 2016 EuroNews im analogen Kabel behält? Ich habe ausführlich erklärt, dass wohl Sat1 von einer Abschaltung nicht betroffen wäre, man ist in Sachen Quoten auf Platz 6. Eines Tages wird das analoge Signal geknipst dann gibt es weder Sat1 noch SF1.

Heute hat man analog etwa 40 Sender. Bei einem Wechsel auf ein digitales Angebot sind es plötzlich über 100. Studien zeigen aber, die Zeit vor dem TV bleibt gleich.  Hier kommt auch der Einwand von Joiz. Mit vielen Sendern ist es sicher kein Nachteil im EPG vorne positioniert zu sein.

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RTVV: Stellungnahme zu den Stellungnahmen

April 27th, 2012

Heute wurden die Stellungnahmen zur Must-Carry Geschichte aufgeschaltet. Ich habe in diversen Artikeln wie hier, hier oder auch hier darüber geschrieben.

Nochmals ganz langsam: Es geht nur darum, dass man ab 2016 gewisse Sender in den digitalen Bereich schieben kann. Beispiele wären TV5, Rai Uno oder RSI LA2. Man spricht nicht von einer Abschaltung von analogem TV, was in diesem Jahr aber in vielen Ländern der Fall sein wird. Und eben, man spricht von 2016 und nicht von heute. Bis dort werden noch viele HD Sender kommen.

Positiv fällt die Stellungnahme von Joiz auf.

 

joiz anerkennt den Wunsch, dass die Kabelnetzbetreiber ihr analoges Netz bei der Erreichung eines gewissen Digitalisierungsgrads abschalten möchten und begrüsst darum die vorgeschlagene Änderung. Allerdings nur unter Bedingungen:

Dabei fällt auf: Joiz denkt auch, dass 80% digitales TV sehen müssen. Allerdings weisst man darauf hin, dass man in FTA Netzen die Quote gar nicht messen kann. Auch andere nehmen zu diesem Problem Stellung.

Joiz spricht die Programmplätze an. Man will wohl wie in UK, dass gewisse Sender Plätze in den vorderen Reihen haben, was natürlich Zapping Quote bringt, durchaus legitim.
Zudem will Joiz, dass auch HD Versionen verbreitet werden und spricht gar schon von einer SD Abschaltung.

Somit finde ich, Joiz hat eine ausgewogene Stellungnahme verfasst.

 

Es geht weiter mit der FDP.

 

Begrüsst wird zwar die neue Bestimmung der Reduktion der analogen Verbreitungspflicht, welche es dem UVEK erlauben soll, die Anbieter aus ihren Must-Carry-Verpflichtungen im analogen Bereich zu entlassen. Die Reduktion der Must-Carry-Verpflichtung muss aber zwingend im gleichen Mass die SRG Sender betreffen, da es sonst zu einer weiteren Bevorzugung der staatlich geförderten Sendern kommt. Zudem muss die Ausweitung des digitalen Angebots zwingend zu einem stärkeren Wettbewerb im Inland führen. Diese Bestimmung sollte deshalb besser mit den genannten Grundsätzen verknüpft werden und wird deshalb in dieser vorliegenden Form abgelehnt.

Ich denke auch, dass man durchaus ein zweites Programm der SRG migrieren kann. Wobei Joiz und SSF sowieso die einzigen privaten Must-Carry Sender sind. Mehr Wettbewerb wird es sicherlich geben. Hier kann der Bundesrat also nachbessern, indem er auch die SRG Programme befreit.

Zwischenbemerkung: Es geht ja nur darum, dass die Kabelnetze entscheiden können, was sie anbieten wollen. Wenn die Kunden (Quoten) France 2 wollen, dann wird er auch bleiben, genau wie Coop sein Sortiment bestimmen kann.

Gehen wir zur SVP.  Nein nein nein nein! Eine eher peinliche Eingabe, die von völliger Ahnungslosigkeit zeugt:

 Ebenfalls abgelehnt wird zum heutigen Zeitpunkt die neue Bestimmung der Reduktion der analogen Verbreitungspflicht, welche es dem UVEK erlauben soll, die Anbieter aus ihren Must-Carry-Verpflichtungen im analogen Bereich zu entlassen. Da die digitale Durchdringung diesbezüglich noch nicht soweit ist und eine Anpassung der Verordnung damit auch nicht dringend ist, sollte eine solche Massnahme auf eine spätere Revision verschoben werden.

Zum einen dürfte Cablecom schon heute das analoge Angebot einstellen. Man muss einfach alle Sender migrieren und ein uncodiertes Grundangebot anbieten. Es wäre wie gesagt lediglich ein Sender wie TV5 betroffen. Und ist eine Digital-TV Quote von 70% tief? Wieso bloss will Rickli ihr Arbeitgeber die SVP noch so lange analoges Fernsehen?

Gehen wir zur nächsten Partei. Eine analoge Nationalrätin hat sogar die Stellungnahme unterschrieben.

Für die Aktion Medienfreiheit ist fraglich, ob zum heutigen Zeitpunkt die Reduktion analoger TV-Programme zwingend ist.

Hauptziel aller Massnahmen sollte der Erhalt eines vielfältigen Angebots für den Konsumenten sowie ein gut funktionierender Wettbewerb sein

Richtig. Heute muss man keine Sender abschalten (Basis Cablecom Zürich). Aber eben: Wir sprechen von 2016 und dann gibt es noch viele neue Dienste. Einverstanden bin ich aber mit der Tatsache, dass man die SRG nicht einseitig schützen soll.

Mit Digital-TV war das Angebot noch nie so vielseitig. Behält man aber Sender wie TV5 oder Euronews im analogen Kabel, wird eben genau dieses Angebot eingeschränkt.

Abschliessend noch zu den Privatsendern wie 3+, Sat1 oder TeleZüri. Offenbar hat man sich hier abgeschrieben. Weiter ist man offenbar unfähig den Text des Bundesrates zu verstehen. Niemand spricht davon, 3+ oder TeleZüri aus dem analogen Netz zu werfen. Der Sender ist von den Quoten her sicher.

Ein paar Kommentare zu diesem ganz uneigennützigen Text

Digitalisierung Ja -aber nicht auf Kosten der privaten Veranstalter
Die Sender, welche man migriert sind vorerst alles staatliche Sender. Betroffen wären hier nur Joiz (welches sich eher positiv äusserte) und SSF. SSF hat sich aber nicht geäussert und habe gar um die Aufhebung vom Must-Carry Status ersucht – kurz Bullshit.

 

Selbst wenn es zutreffen sollte. dass heute bereits 36% der Haushalte mit Kabelnetzempfang TVProgramme digital empfangen bedeutet dies nicht. dass diese Haushalte ganz auf den analogen Empfang verzichten
Nun gut. Das alte Problem mit der Grundverschlüsselung. Nur löst man das eben nicht mit Must-Carry. Die Geräte ohne DVB-C Tuner verschwinden bald. Heute gibt es wohl keine Neugeräte ohne einen solchen mehr.

Somit müsste man also 2016 im Schlafzimmer auf arte verzichten. Weiss 3+, dass Briten jetzt gar keine Sender mehr auf ihrer Röhre haben?

Weiter sagt man, eine vollständige Digitalisierung sei unmöglich. Ich verweise mal wieder auf Frankreich. Ich bin sicher, die Privatsender wissen dies auch, sind aber so dreist mit Scheinargumenten die Leute in die Irre führen zu wollen.

Analoges TV behält damit noch für längere Zeit eine grosse Bedeutung. insbesondere in ländlichen Regionen. bei bildungsfernen sowie bei älteren Personen.

Nein, das hab nicht ich geschrieben, das Stand so bei 3+.

Ein Ausstieg aus der analogen Technologie kann daher erst dann erfolgen. wenn die Versorgung bezüglich sämtlicher Bevölkerungsteile und Regionen mit Digitalfernsehen zu denselben Konditionen wie das heutige analoge Angebot sichergestellt ist

Es spricht ja niemand von einem sofortigen Ausstieg. Und ja: Dann sollte man das Kind beim Namen nennen – die Grundverschlüsselung.
Und gerade auf dem Land gibt es oft weder Kabelnetz und schon gar kein Swisscom TV sondern Satellit. Oh Wunder, der ist spätestens ab dem 30.April digital. Also dieser Trumpf sticht auch nicht.

Private Veranstalter würden bezüglich der wichtigen Versorgung der Zweit-und Dritt-TV-Geräte oder sogar ganzer Versorgungsgebiete. die auf das analoge Kabelnetz angewiesen sind. aus dem Markt gedrängt. Schliesslich könnten weite Teile der Bevölkerung bald nur noch die Programme der SRG empfangen.

Auch das ist kompletter Quatsch. Bis 3+ oder gar RTL aus dem analogen Kabel fliegen, dauert es noch lange. Da die Quoten gerade bei RTL recht hoch sind, könnte der Sender ja bis zum bitteren Ende bleiben. Vielleicht baut man ja das analoge Angebot auf 20 Sender ab und auch dann reicht es noch für die privaten Sender. Es ist also völlig unverständlich, dass man immer die SRG Karte zieht. Wenn aber die Zuschauer nach 20 Staffeln Bauerncasting die Nase voll hat, bringt auch ein analoges Signal nichts.

Die im Entwurf vorgesehene Delegationsnorm zuhanden des UVEK ist daher zu streichen. Sollte das Thema Bestandteil der RTVV-Revision bleiben ist sicherzustellen. dass die privaten Schweizer TV Programme bis zu dem Zeitpunkt analog in den Kabelnetzen verbreitet werden. an dem auch die analoge Verbreitung der SRG Programme eingestellt wird.

Nur weil ein Programm aus der Schweiz ist, soll es nicht bevorzugt werden. Viele Kabelnetze haben reagiert und StarTV aus dem analogen Netz geworfen. Vielleicht weil die Zuschauer Kinotrailer auf YouTube sehen und für einseitige politische Informationen zur Weltwoche greifen.

Und 3+ macht sich noch lächerlicher indem man ORF 1 aus dem (analogen) Kabel werfen will. Vielleicht wollen sie uns auch noch BBC One nehmen? Schliesslich ist 3+ mit ihren endlosen Serienkonserven viel abwechslungsreicher als dieser Sender. Vielleicht gibt es noch andere Unternehmen, welche diese Reform für ihre eigenen Interessen missbrauchen wollen? Vielleicht dass man in den Werbepausen nur noch Zweifel Chips knabbern darf?

Andere Sender tönen ähnlich. Wenig Substanz und kein Verständnis für HD Kunden, die später auf ihre Sender verzichten müssen.

 

Aber wieso halten diese Sender so an Must-Carry fest? Wie ich geschrieben habe wären sie von der Vorlage nicht betroffen? Da habe ich auch eine Theorie, aber dazu später.

 

Noch kurz einen Blick auf die Kabelstiftung Basel. Dort hat es Herr Pretot auf den Punkt gebracht:

Der Staat soll sich aus dem Wettbewerb raushalten.
Lokalsender sollen an bevorzugten Plätzen aufgeschaltet werden
Uncodierte Ausstrahlung des Grundangebots

Eine wirklich vernünftige Sicht, ich hätte mir gewünscht TeleZüri hätte ähnlich sachlich argumentiert und nicht einfach von den anderen Privatsendern abgeschrieben.

 

Sind wir gespannt, ob das BAKOM erkennt, wie dreist es von den privaten Veranstaltern an der Nase herumgeführt wird.

 

 

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Grosse Anbieter – eher langsam

April 12th, 2012

In der Schweiz haben wir bekanntlich eine gute Situation im Kabelnetz. Was man frei empfangen kann, darf man auch einspeisen. In Deutschland muss – die Vielfalt leidet – , mit jedem Sender ein Vertrag abgeschlossen werden. Unverständlich, weil diese Sender ja frei auf Satellit zu sehen sind und so eine Verbreitung gewünscht wird. Doch darum geht’s nicht.

Wenn Sender wie 3Sat HD bald starten, ist es für einen Provider in der Schweiz einfach. Man speist den Sender ein praktisch auf Knopfdruck. Quickline oder Sasag haben das auch schon angekündigt.

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London schaltet ab

April 3rd, 2012

Es ist kaum zu glauben, aber die erste HD Sendung wurde am 2. November 1936 vom Sender Alexandra Palace in London ausgestrahlt. HD war damals natürlich anders definiert, man sendete in 405 Zeilen und natürlich nicht in Farbe. Die Farbe kam dann 1967. Das damalige 405 Zeilen System wurde 1985 abgestellt, das Farbfernsehen, bekannt als PAL, existiert noch heute.

Der Sender Alexandra Palace ist heute nur noch eine kleine Station, London bezieht ihre Signale von Crystal Palace. Doch am 4. April gibt es dort eine grosse Veränderung. Nach über 70 Jahren ist dort (bald) Schluss mit analogem TV und BBC Two wird abgeschaltet. Die restlichen Sender folgen zwei Wochen später. Danach gibt es in London kein analoges Fernsehen mehr. Man wird zum Fortschritt gezwungen.

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SRF überträgt Bundesratssitzungen live

April 1st, 2012

Nach diversen Skandalen geht Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf in die Offensive. Die Indiskretionen im Bundesrat haben sie zu einem einzigartigen Schritt veranlasst.
Ab sofort werden die Sitzungen des Bundesrats öffentlich. Diese werden jeweils Live im Fernsehen übertragen. Der neue Sender SRF Bundeshaus wird dazu extra lanciert. Auf diesem Sender werden sämtliche Sitzungen des Bundesrats live übertragen. Weiter werden dabei auch ausgewählte Debatten aus der grossen und der kleinen Kammer übertragen.
Die Bundesrätin erhofft sich dabei, das teilweise angeschlagene Vertrauensverhältnis in den Bundesrat wieder herzustellen. Der Sender wird über alle relevanten Plattformen übertragen. Auch die analogen Kabelzuschauer können den Sender empfangen. Der Sender wird auf dem Platz von EuroNews übertragen, welcher seinen Must-Carry Status per sofort verliert.
Die Reaktionen der Parteien sind durchaus positiv. Christoph Mörgeli (SVP) meint, dass jetzt endlich klar werde, dass die FDP und CVP mit den Sozialisten einen Pakt eingehe, eine öffentliche Sitzung würde dies endlich beweisen. Christophe Darbellay (CVP) sieht neue Chancen. So würde die Arbeit der eigenen Bundesrätin endlich einer breiten Öffentlichkeit bewusst.

Evi Allemann (SP) betonte, dass ihre Partei nur einverstanden sei, wenn der Sender auch für analoge Zuschauer verfügbar wäre. Bastien Girod (Grüne) kommentierte den Schritt ebenfalls positiv. Martin Bäumle (GLP) kommentierte scherzhaft, er wisse nicht ob er genug telegen sei, bald regelmässig am Bildschirm zu sein.

SRF Parlament nimmt ab dem 1. April den Sendeplatz von Euronews ein. Bei den digitalen Angeboten wird der Sender zusätzlich aufgeschaltet, ein HD Ableger wird auch an den Start gehen. Als Auftakt sendet der Sender einen Albisgüetli Marthaton. In diesem werden sämtlichen Reden der Albisgüteli Tagung der SVP der letzten 20 Jahre gezeigt. Gut informierte Kreise werten die als Konzession an die SVP, welche zuerst mit dem Referendum gegen den neuen Sender gedroht hat.

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Nationalrat mag Röhrenfernseher

März 30th, 2012

Der Bundesrat möchte die analoge Verbreitungspflicht mittelfristig aufheben. Dazu äusserte sich auch die KVF – mit viel Inkompetenz (Tagi Artikel leider nicht online). Schon heute könnte ein Kabelnetz sofort das analoge Signal abschalten, wenn man das digitale Signal uncodiert (also ohne Mehrkosten) einspeist.

Der Bundesrat will, um den Ausstieg vorzubereiten, einfach die Must-Carry Sender abschaffen. Cableocm könnte dann zum Beispiel 2015 Euronews ins digitale Netz werfen, wenn sie das will.

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5 Jahre Blog

März 22nd, 2012

Mehr durch Zufall habe ich entdeckt, dass ich heute vor fünf Jahren mit meinem Blog angefangen habe. In dieser Zeit hat sich doch einiges bei den Themen getan, über welche ich so schreibe. Dabei will ich in den nächsten Tagen ein wenig in die Vergangenheit blicken.

Smartphones
Als ich mit meinem Blog begann, war ein Nokia N80 mein Begleiter. Das Gerät hatte einen wirklich sehr rudimentären Browser. Es gab sogar Apps dafür, doch diese musste man mit der Lupe suchen. Der native G-Mail Client war gerade eine Sensation. Allerdings konnte das Gerät Tethering. Es ging dann über Windows Mobile 6 zum Motorola Milestone – mein erster Kontakt zu Android. Der Sprung war gewaltig. Leider wurde ich aber auch Opfer der Update Politik von Motorola. Mittlerweile bin ich mit meinem Galaxy Nexus happy.
Smartphones sind mittlerweile Mainstream, man wird nicht mehr blöd angeschaut, wenn man seine Mails auf dem Telefon liest.

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Die Buchindustrie

März 10th, 2012

Morgen stimmt die Schweiz über die Buchpreisbindung ab. Im Abstimmungskampf haben die Befürworter gezeigt, dass sie die Realität wohl nicht erkennen wollen. Dabei verweise ich nur auf die E-Books, vielleicht würde ein Verbot von diesen die kleinen Buchhandlungen retten. Aber jetzt hab ich genug politische Werbung gemacht.

Die “Buchindustrie” wurde in den letzten Monaten auch Opfer von den bösen Mordkopiereren. Lange konnte man das Problem vernachlässigen. Es gab zwar schon früh PDF Versionen von Büchern, aber kaum einer wollte diese Dinger am Bildschirm lesen. Drucken wäre eine Lösung gewesen, aber bei einem Windstoss hätte man alt ausgesehen.

Mittlerweile gibt es Tablets und ein Kindle gibt’s für um die 100 Franken. Damit würde es auch attraktiver Bücher downzuloaden. Kommt dazu: Während ein Album an die 100 MB, ein Film auch mal 10 GB ist, ein Buch hat oft nicht mal 1 MB. Solche Daten können also ganz leicht verteilt werden.

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Ärger mit der Reihenfolge

März 4th, 2012

Cablecom hat am 29. Februar die Sender neu geordnet. Dabei kam SF1 gleich auf den Platz 1, sogar in HD. Diese neue Reihenfolge mögen aber nicht alle. So ist TeleZüri nicht mehr auf 16 sondern neu auf 25. Markus Gilli stört sich daran, dass 3+ sogar auf der 4 ist, also ziemlich viel vor TeleZüri.

Über die Gründe kann man nur spekulieren. Zum einen haben die Kabelnetze die Exklusivität von 3+ schon an Swisscom abgetreten, dort fehlte der Sender nämlich. Wieso man jetzt dem Sender wieder einen Gefallen tut? Meine Spekulation ist, dass es den Sender bald in HD gibt und dann eben exklusiv im Kabel.

So oder so: Wer TeleZüri regelmässig schaut, wird in Zukunft eben die 25 einstellen. Ändern kann man die Reihenfolge ja (vorerst) sowieso nicht. Mich stört das aber nur bedingt, die Nummern seiner bevorzugten Sender merkt man sich schnell. Toll auch, dass TeleZüri in der ganzen Schweiz zu sehen ist. Nur bei CityCable Lausanne fehlt der Sender (noch) – SSF ist dort neuerdings drin.

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Der Platz im Kabel (3) – Die Reserve ist da

Februar 26th, 2012

Während Cablecom also über lange Zeit keinen freien Platz im Netz hatte, gab es plötzlich welchen. Die Frage stellte sich, wie man diesen nutzen kann. Im Jahr 2008 war HD natürlich noch nicht so entwickelt. Es gab kein SF1 HD und auch ORF eins HD konnte man, legal, nicht einspeisen. Somit blieben also die Kanäle oberhalb von 650 Mhz frei, theoretisch eine Verschwendung.

Es gab auch Forderungen, analoge Sender wieder aufzuschalten. Gewisse Medien bezichtigten Cablecom gar der Lüge. Aber ich möchte nochmals erklären, wieso man das nicht macht:

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