
So flunkert man die Leser an
Montag, Dezember 31st, 2007
Eigentlich wollte ich ja das Jahr mit einem positiven Blog-Eintrag abschliessen. Leider haben mir die Google-Alerts einen Strich durch die Rechnung gemacht.
20 Minuten hat es sich wohl zum Ziel gemacht, die Digitalisierung in der Schweiz zu verhindern. So findet man in der Gratis-Zeitung praktisch nur negative Bereichte über digitales Fernsehen, egal ob von Cablecom oder Bluewin.
Auch sucht man bei den Experten Leute wie Albrecht Gasteiner vergeblich. Wieso auch? Er könnte ja noch verständlich erklären, wieso die Zukunft eben digital ist.
Schauen wir uns also den heutigen Artikel an:
Die Cablecom inseriert in der «SonntagsZeitung». «Wir haben verstanden», heisst es da. Und: «Wir lassen Ihnen die Wahl». Heisst das, die vielkritisierten Sender-Abschaltungen im Analognetz werden rückgängig gemacht? Mitnichten.
Cablecom hat nie behauptet, neue Steinzeitsender aufzuschalten. Ausser in der Schweiz käme dies auch keinen Netzbetreiber in den Sinn.
Die Titelzeile «Wir lassen Ihnen die Wahl», suggeriert für Paolo Solari, dass die Zuschauer die Wahl hätten, welche Sender sie im analogen Netz sehen dürfen. Dem sei natürlich nicht so, sagt Solari, Präsident der Gesellschaft zur Pflege der kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Italien (ASRI). Solari hatte teilweise mit Erfolg für die Wiederaufschaltung von Rai Uno gekämpft.
Eigentlich wollte ich ja das Jahr mit einem positiven Blog-Eintrag abschliessen. Leider haben mir die Google-Alerts einen Strich durch die Rechnung gemacht.
20 Minuten hat es sich wohl zum Ziel gemacht, die Digitalisierung in der Schweiz zu verhindern. So findet man in der Gratis-Zeitung praktisch nur negative Bereichte über digitales Fernsehen, egal ob von Cablecom oder Bluewin.
Auch sucht man bei den Experten Leute wie Albrecht Gasteiner vergeblich. Wieso auch? Er könnte ja noch verständlich erklären, wieso die Zukunft eben digital ist.
Schauen wir uns also den heutigen Artikel an:
Die Cablecom inseriert in der «SonntagsZeitung». «Wir haben verstanden», heisst es da. Und: «Wir lassen Ihnen die Wahl». Heisst das, die vielkritisierten Sender-Abschaltungen im Analognetz werden rückgängig gemacht? Mitnichten.
Cablecom hat nie behauptet, neue Steinzeitsender aufzuschalten. Ausser in der Schweiz käme dies auch keinen Netzbetreiber in den Sinn.
Die Titelzeile «Wir lassen Ihnen die Wahl», suggeriert für Paolo Solari, dass die Zuschauer die Wahl hätten, welche Sender sie im analogen Netz sehen dürfen. Dem sei natürlich nicht so, sagt Solari, Präsident der Gesellschaft zur Pflege der kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Italien (ASRI). Solari hatte teilweise mit Erfolg für die Wiederaufschaltung von Rai Uno gekämpft.
