Archive for Juli, 2009

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Basel schlägt Zürich – erneut

Donnerstag, Juli 30th, 2009

Im Fernsehen hat Basel Zürich wieder geschlagen. Als ich heute zufällig mal auf Telebasel gelandet bin, merkte ich, dass der Sender jetzt 16:9 anamorph sendet. Die News und der Talk waren im Breitbildformat zu sehen.

Umso enttäuschender, dass TeleZüri die News noch immer in 4:3 sendet. Für einen Kameramann muss das wirklich frustrierend sein. Ich habe zwar mal gehört, dass nach den Sommerferien endlich umgestellt werden sollte, aber auch das wäre in meinen Augen viel zu spät.

Unabhängig von dieser Entwicklung sendet auch das Schweizer Sportfernsehen noch in 4:3. Was denken sich diese Techniker nur? Sollte man ihnen mal einen Flug nach Grossbritannien schenken?

Auf jeden Fall: Respekt an TeleBasel. Hoffen wir, dass sich andere Stationen ein Beispiel nehmen werden.

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Cablecom: Der Support kanns doch

Dienstag, Juli 28th, 2009

Ich habe jetzt meinen hispeed Anschluss seit 8 Jahren. Angefangen hat es mit 0.5 Mbit – jetzt bin ich auch 15 Mbit. Ausfallzeiten hatte ich kaum, ich schätze man kommt kumuliert so etwa auf 2 Tage.

Auch mit dem Speed war ich eigentlich immer happy. In den letzten Tagen hatte ich aber immer wieder Probleme mit der Performance. Der Download von den Servern von SAP stockte und ich glaubte mein MiniSAP nie mehr zu kriegen.
Der Upload war auf dem Maximum, der Download verharrte noch auf etwa 10%. Mir ist bekannt, dass mein Netz schon auf 860 Mhz ausgebaut ist. Weiter ist mein Headend nicht zu stark belegt. Ich dachte zuerst, dass das ganze mit dem 860er Ausbau zu tun hat. Als die Probleme aber auch am Morgen, ausserhalb der Rushhour, auftauchten, wurde ich stutzig. Das Signal schien aber in Ordnung, da ich auf den digitalen Sendern, auch auf den kritischen Frequenzen keinerlei Probleme hatte.

Am Abend griff ich zum Hörer und rief die Hotline der Cablecom an. Ich konnte nicht mal meine Kundennummer suchen, schon hatte ich einen Supporter an der Leitung. Nach der Angabe der MAC des Kabelmodems liess dieser auch gleich sein Diagnose-Tool laufen. Offenbar gäbe es ein Problem mit meinem Netzteil, was bei diesem Modem nicht unüblich sei (Hab ich mal gelesen). Man versprach mir ein neues Netzteil zu schicken.

Heute habe ich das Netzteil auf der Post abgeholt. Jetzt surfe ich auch zur Rushhour wieder mit vollem Speed.


Es ist mir klar, dass einige Leute mit dem Support von Cablecom wirkliche Horrorstories erlebt haben. Trotzdem – es scheint als funktioniere der Support bei Cablecom doch. So fragt man sich doch, ob diese Personen wirklich Probleme mit dem Support hatten, oder einfach nur gehört haben, dass dieser lausig sei.

So sehe ich auch keinen Grund meinen ISP zu wechseln. Hoffen wir einfach, dass mich Cablecom auch in Zukunft noch so gern hat…

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Der Wert der Lebensmittel

Sonntag, Juli 26th, 2009

Oft greifen wir beim Grossverteiler ohne viel zu denken zur Dose mit Thunfisch oder essen im Takeaway ein Chickencurry mit Reis. Aber woher kommen eigentlich die Zutaten für diese Gerichte? Die BBC geht dieser Frage in der neuen Serie Blood, Sweat and Takeaways nach.

Sechs junge Briten reisen nach Asien um zu erleben, unter welchen Bedingungen Reis, Poulets, Thunfisch und Garnelen produziert werden. Die Serie lief vor ein paar Wochen auf BBC Three, ich habe leider nur eine Episode gesehen, die ich zufällig beim Zapping entdeckt habe.

Die Serie zeigt die Situation Vorort ungeschminkt. Schlussendlich will man sich aber nicht auf zu einfache Lösungen stürzen. So wäre ein „Boykott“ dieser Produkte der falsche Weg, schliesslich hängen an den Produkten Arbeitsplätze.
Vielmehr stellt man sich die Frage, ob die “always cheap” Kultur wirklich sinnvoll ist.
Generell sind die britischen Kanäle dieser Geiz ist geil Mentalität in Sachen Essen sehr kritisch eingestellt. So zeigt man, dass man für ein paar Pennies mehr die Situation massiven verbessern könnte.

Die Serie läuft am Montag 23:35 auf BBC One. Wer also mal eine Sendung zum Thema essen sehen will, in der es nicht darum geht, wer das grösste Sandwich verschlingen kann.

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Flashcable baut aus

Samstag, Juli 25th, 2009

Ich habe im Blog ja ab und zu “ein bisschen” das Angebot von Flashcable kritisiert. Als ich kürzlich mal wieder auf deren Homepage war, sah ich deren neue Senderliste.
Dies möchte ich hier jetzt auch positiv erwähnen, endlich beginnt man das 860er Netz sinnvoll zu nutzen.

Offenbar hat man doch einige neue digitale Sender aufgeschaltet. So finden sich im Angebot jetzt auch ITV1, ITV2 oder France 5. Auch ein Pay-Paket hat man jetzt im Angebot. Dieses erinnert sehr an Thurvision. Die Namen, Preise und Sender sind sehr identisch. Ich nehme also an, dass man hier mit Thurvision kooperiert. Dies ist in meinen Augen auch sehr sinnvoll.
Die Cablecom Collection bietet zwar noch immer mehr Sender für weniger Geld, aber dies ist ein guter Anfang.

Man hat zwar noch immer 60 Sender im analogen Angebot, inklusive 9 Live. Trotzdem ist es positiv, dass jetzt ein paar neue Sender im Angebot sind.
Spannend finde ich aber, dass die Signalbezüger von Flashcable die neuen Sender noch nicht auf der Website haben. Weder bei Antesa, dem Kraftwerk Glattfelden oder der Familienheim-Genossenschaft Zürich findet man Hinweise auf die neuen Sender.

Der Ausbau ist zwar positiv, doch bleibt das Angebot (nicht die Box!) der Cablecom noch immer spitzenmässig.

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Was wird aus HD+?

Mittwoch, Juli 22nd, 2009

Es tut sich was in Sachen HDTV in Deutschland. Die Pro7 Gruppe hat angekündigt, im Jahr 2010 wieder in HD zu senden. Genau wie RTL will man auf die HD+ Plattform setzen. Die Reaktionen in den Foren waren entsprechend negativ.

Ich verstehe die Aufregung nicht. Nachdem RTL die verschlüsselte Verbreitung angekündigt hat, war es wohl klar, dass Pro7 nicht uncodiert senden wird. Zudem will Astra Versklavio Entavio wieder aus der Schublade holen.
Es steht aber ausser Frage, dass das Ziel von HD+ die Bevormundung des Kunden ist. Positiv ist aber, sofern Sky ins Boot geholt wird, mit einer Box alle HD-Sender aus Deutschland empfangen werden können.

Wie erfolgreich wird die Plattform aber werden? Ich traue der Plattform doch ein gewisses Potential zu. In Deutschland gibt es noch relativ wenige HD-Receiver. Mit der kommenden Analogabschaltung auf Astra werden sich diverse Konsumenten einen neuen Receiver kaufen. Die Chance ist gross, dass es sich dann gleich um eine HD+ Kiste handelt. 2010 wollen auch ARD und ZDF mit der Ausstrahlung von HD starten. Dem durchschnittlichen Zuschauer ist CI+ egal. Dies trifft natürlich nur zu, wenn man es nicht zu bunt treibt. Wichtig ist dem Kunden wohl, dass die Box einigermassen brauchbare Software hat und er nicht zwei Boxen braucht.
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IFPI zur Internet-Überwachung

Donnerstag, Juli 16th, 2009

Ich hatte noch nie eine wirklich gute Meinung von Peter Vosseler, vom IFPI Schweiz. Jetzt hat er aber den Vogel wirklich abgeschossen. Über die Pläne des Bundes zur Internetüberwachung liest man am bei Annubis, Andreas von Gunten, Bloggingtom oder Ugugu.

Vosseler begrüsst den Entscheid des Bundes. Er fängt auch relativ harmlos an.

Man muss sich bei der Debatte immer darüber bewusst sein, dass solche Überwachungen nur stattfinden sollen, wenn ein Strafverfahren eingeleitet worden ist, es also einen hinreichenden Tatverdacht gibt. Sicherlich wird man sich dabei auf schwere Fälle wie Verbreitung von Kinderpornographie und Rassismus konzentrieren

Tönt bis jetzt nicht speziell, solche Argumente hört man von vielen populistischen Politikern. Vosseler legt aber nach:

Grundsätzlich begrüsst die IFPI Schweiz aber die Pläne der Regierung. Denn auch das Verbreiten von Musik ist illegal.

Täuscht es mich, oder stellt hier Vosseler Kinderpornographie und P2P auf eine Stufe? Gewissen Leuten ist wohl gar nichts mehr heilig. Ich bin aber froh, dass Vosseler mit solchen Aussagen kommt. Es zeigt, dass die zuerst genannten Straftaten nur ein Deckmantel sind, um solche Massnahmen besser zu verkaufen.

Weiter meint Vosseler:
Wr würden es darüber hinaus begrüssen, wenn im Gesetz endlich klar stünde, dass auch der Download von urheberrechtlich geschütztem Material illegal ist.

Habe ich was verpasst? Das Parlament hat doch den Download klar für legal erklärt.
Auch die Mehrheit der Juristen schliesst sich dieser Meinung an. Aber jeder kann seine Ansicht haben, sie täuscht nicht über das Versagen der Content-Industrie weg.

Ich weiss jetzt nicht: Soll ich lachen oder weinen?

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Der grosse Knall auf Pro 7

Montag, Juli 13th, 2009

Die Digital-TV Fraktion und die Download Fraktion kennt The Big Bang Theory schon teilweise. Die Serie startete im September 2007 in den USA – bei uns ist die Serie jetzt zwei Jahre später auch angekommen.

Pro 7 wird die Serie am Samstag senden. Ich bin schon gespannt, wie mies die Serie synchronisiert sein wird. Gerade beim witzigen Akzent von Rajesh Koothrappali wird man sicher eine authentische Atmosphäre erzeugen. Wieso man aber eine Serie, deren Zielpublikum eher “geeky” ist, nicht einfach untertiteln kann, ist mir schleierhaft.

Aber um was geht es bei dieser Serie? Kurz gesagt es geht um eine WG, in welcher zwei junge Wissenschaftler leben. Die Serie hat auch viele geekige Jokes. Aber auch die Beziehungen spielen immer wieder eine Rolle.

Sind wir gespannt, ob die Serie auf Pro 7 an das englische Original kommt. Wer Pro 7 so fest mag wie ich, der kann die Serie auch auf E4 sehen.

Samstag – 14.40 auf Pro 7

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BBC – Knatsch um Wimbledon

Samstag, Juli 4th, 2009

Wimbledon ist für die BBC sehr wichtig, also überträgt man auch viele Spiele. In der Regel beginnt ein Spiel am Nachmittag auf BBC One. Um 18.50 übernimmt dann BBC Two das Spiel. Damit die Zuschauer genug Zeit zum Umschalten haben, läuft das Spiel dann 10 Minuten parallel. BBC One wechselt dann um 19 Uhr zu den Nachrichten. Wer BBC One empfängt, kann in 99.9% der Fälle auch BBC Two sehen. Somit ist der Wechsel der News auch nachvollziehbar.

Gestern spielte Andy Murray gegen Andy Roddick und das Spiel dauerte länger. Die BBC liess aber das Spiel auf BBC One laufen. Die News dagegen wanderten auf BBC Two, das hat es wohl noch nie gegeben. Eigentlich wäre das kein Problem, da gibt es aber ein kleines Detail.

Die lokalen Nachrichten sind bei den Briten sehr beliebt. Sie folgen jeweils um 19:30 auf BBC One. Dann klinken sich die einzelnen Stationen auf dem Hauptfeed (der BBC One London entspricht) aus. Aus diesem Grund gibt es auf Satellit auch mehrere BBC One Versionen. BBC Two gibt es aber für England nur einmal.

Video von tvlivesite

Es kam was kommen musste. Um 19:30 lief der Tennismatch noch immer. Und dann kam die Ansage. Wer die Lokalnachrichten sehen will, soll auf BBC Two analog wechseln. Die analogen Sender kann man mit einem lokalen Feed füttern. Digital ist dies nicht möglich, da man dann an jedem Transmitter neu muxen müsste.
Da gibt es jetzt aber zwei Probleme. 90% der Briten schauen digital, viele haben gar keinen analogen Tuner mehr. Zudem wurde der Wechsel auf digital in diversen Orten schon vollzogen, es gibt also an vielen Orten kein analoges BBC Two mehr.

In britischen Foren scheiden sich jetzt die Geister ob die Entscheidung richtig oder falsch war. In meinen Augen war sie falsch. Die BBC hat im EPG und auch in den Zeitschriften klar kommuniziert, dass der Match auf BBC Two weitergeht. Es ist ja wohl nicht zu schwer kurz die Taste “Channel +” zu drücken um auf BBC Two zu gelangen. Die lokalen News können, wie erwähnt, nur auf BBC One laufen.

Hier haben wir aber wieder ein altes Problem. Sportveranstaltungen, besonders Tennis, sind unberechenbar. Aus diesem Grund muss man sich wirklich überlegen solche Events auf einen dedizierten Kanal zu legen, so dass das restliche Programm nicht zu stark tangiert wird.

Auf jeden Fall können wir nur hoffen, dass unser Roger morgen erfolgreich ist – ob auf HD Suisse oder auf BBC HD.

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SSF ersetzt DSF

Mittwoch, Juli 1st, 2009

Die Cablecom ersetzt heute im analogen Netz den Sender DSF. Neu aufgeschaltet wird das Schweizer Sportfernsehen, welches sich die Übertragung durch die Gerichte erstritte habe. Cablecom reagiert richtig und schaltet einen analogen Sender ab. Andere Kabelnetze machen sich schon fast lächerlich, indem sie im Jahre 2009 noch neue analoge Kanäle einspeisen, anstatt das Angebot langsam auszudünnen. Andere Netze übertragen den Sender nicht, wohl weil das Quellsignal fehlt.

DSF wird jetzt an Reichweite verlieren. Es war aber schon länger klar, dass dies passieren wird. Man hätte also die Kunden über den Wechsel informieren können. Damit man DSF weiter empfangen kann, kann man sich für nur 20 Rappen pro Tag eine Box für das digitale Grundangebot mieten.
DSF informiert aber die Zuschauer nicht, sondern schiesst gegen die Cablecom und das Schweizer Sportfernsehen. In meinen Augen ist dieser neue Sender auch überflüssig. Trotzdem ist das Verhalten von DSF unverständlich. Man könnte hier das digitale Fernsehen als Chance sehen. Stattdessen kämpft man dafür, seinen Sender im analogen Netz zu belassen.

Ich bin sicher, viele DSF-Fans wissen gar nicht, wie günstig und breit das Grundangebot der Cablecom ist und dass sie damit noch massiv mehr Sport (zum Beispiel NBA auf five) sehen können.