Archive for the 'Politik' Category

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Ueli Schlüer bekommt eine Talkshow

Mittwoch, August 25th, 2010

Ulrich Schlüer ist sicher nicht gerade ein leiser Politiker. Der SVP-Politker bekommt jetzt auf dem Sender Schweiz 5 eine eigene Sendung. Schweiz5 – das ist dieser Sender, welcher primär aus Mike Shiva besteht. Vor einiger Zeit machte der Sender mit eher lächerlichen YouTube Videos und diversen Behördengängen von sich reden, weil er im analogen Netz bleiben wollte und BBC HD und co. keinen Platz machen wollte.

Mittlerweile ist der Sender unter dem Namen Schweiz 5 bekannt und nur noch digital zu sehen, zumindest bei Cablecom. Lange hat man nichts mehr vom Sender gehört, doch heute kam er wieder in die Schlagzeilen. Am Freitag wird also Ueli Schlüer um 21 Uhr auf dem Sender seine Premiere haben. Eingeladen sind Toni Brunner, Doris Fiala und Anita Borer (Junge SVP ZH). Auf jeden Fall hat sich dieser Sender jetzt ganz klar zu einer Partei bekannt. Bei einem privaten Sender ist das kein Problem, man soll es aber auch zugeben.

Es muss jeder selbst wissen, ob er diese Sendung sehen will oder nicht. Es soll einfach niemand aus Ärger seine Set-Top Box zertrümmern. Aber wer weiss, vielleicht wird ja Helmut Hubacher bald auf Star TV zu einer eigenen Talkrunde laden?

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Medienminister Leuenberger: Die Bilanz

Samstag, Juli 10th, 2010

Gestern hat Moritz Leuenberger seinen Rücktritt bekannt gegeben. Da er auch Medienminister war, gebe ich hier im Blog auch meinen Kommentar ab. Ob die LSVA jetzt zu hoch ist, wir am Gotthard eine zweite Röhre brauchen gehört aber nicht dazu.

In meinen Augen hat Leuenberger seine Arbeit als Medienminister nicht wirklich gut gemacht. Das trifft aber nicht nur auf ihn zu, auch seine Vorgänger überzeugten nicht, also mich persönlich. Meine Einschätzung wird von vielen TV- und Radiointeressierten geteilt, egal wie sie jetzt politisch stehen.

Gerade bei der Verhandlung um die Motion Sommaruga machte sein Department keine gute Falle. Man schien die “Argumente” von Swisscom und Cablecom praktisch 1:1 zu übernehmen, es gab keinerlei kritische Fragen. So machte sich Leuenberger eher Gedanken, wo man die Set Top Box aufstellen soll, also sich darum zu kümmern, dass CI-Module ausgegeben werden. Die Motion Sommaruga wurde zwar angenommen, aber die Nachteile kennen wir alle.

In Sachen Digitalisierung der Schweiz sah ich von seinem Department wenig Impulse. Im Gegenteil, mit der Must-Carry Liste hält man das analoge Fernsehen künstlich am Leben. In anderen Ländern, wie in Grossbritannien, kümmert man sich aktiv darum, dass es 2012 kein analogen Signale mehr gibt.
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Die WM und die Rechteinhaber

Mittwoch, Juli 7th, 2010

Gestern forderte ich in einem nicht ganz ernst gemeinten Blog-Post, dass die Cablecom Nederland 1 aufschalten soll. Dabei wollte ich aufzeigen, wie abstrus die Rechte-Situation heute noch immer ist. Wir leben in einem mehr oder weniger vereinten Europa. Es ist aber nicht möglich, Fernsehen aus vielen europäischen Ländern zu beziehen. Natürlich kann man sich eine Karte aus Holland besorgen, aber dieser Weg ist nicht offiziell abgesegnet. Nederland 1 an einem Public Viewing in Zürich zu zeigen wäre vermutlich sogar strafbar.

Die WM führt aber noch zu anderen lustigen Entwicklungen. Die Übertragungsrechte für die WM sind begehrt und teuer. In einigen Ländern gibt es die Spiele sogar nur im Pay-TV. Diese Stationen wollen sich dann unliebsame Konkurrenz vom Hals halten. Dies erklärt auch, wieso ARD und ZDF von Hotbird verschwunden sind. Der Satellit ist auch im Nahen Osten und Nordafrika zu empfangen, dort gibt es die WM aber nur im Pay-TV. Wer dort deutschsprachige Progamme sehen will, hat Pech gehabt. Diverse Streams von Radiostationen sind ebenfalls offline oder via Geolocation blockiert, da man sich hier sonst kostenlose WM Spiele ergattern könnte.

Kürzlich stiess ich auf einen Beitrag aus dem ARD. Darin ging es um Spieler wie Özil. Der Beitrag enthielt eine kurze Spielszene (bei 1:05). Ich traute meinen Augen nicht, man hat diese tatsächlich “zensiert”. Es ist mir klar, dass man nicht einfach Spiele streamen kann. Wenn aber die ARD, welches die WM sowieso überträgt, nicht 20 Sekunden eines Spiels verwenden kann, dann ist das wirklich komisch. Ich hab nicht nachgeforscht, ob FIFA wirklich solche Bedingungen stellt, ich kann es mir aber durchaus vorstellen.

Wir diskutieren in ACTA über Forderungen der Rechteinhaber, dabei schaltet man auch mal demokratische Institutionen aus. Wie wäre es einmal über die Forderungen der Konsumenten zu sprechen – und dabei meine ich nicht Content für lau.

Wenigstens können wir den WM-Final, ich nehme an es wird Niederlande gegen Deutschland sein, auf ARD HD schauen.

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UVEK: Interessante Ansichten

Freitag, Mai 7th, 2010

Ich wurde von einem lieben Leser auf einen Bericht des UVEK aufmerksam gemacht. Einige Punkte dort finde ich wirklich eigenartig.

Primär geht es um Artikel 56b (Seite 5)
Gerade die Anzahl der Sender im Grundangebot ist nicht realistisch. Man spricht hier von 50 Sendern. 50 Sender gibt es bei einigen Kabelnetzen sogar anlog. Ein realistischer Wert wäre mindestens doppelt so hoch. Das jetzige Grundangebot der Cablecom ist ja auch etwa 100 Sender gross. Ich kenne die Senderliste der Digicard nicht. Ich nehme einfach an, es handelt sich um alle Sender, die Cablecom jemals analog gesendet hat. BBC One, ZDF_neo oder France 4 sucht man vergeblich. So muss ich den Cablecom-Kritikern  recht geben, wenn sie sich an dieser Politik stören. Ein bisschen habe ich schon das Gefühl, dass man hier etwas “unterlaufen” will.
Die Cablecom hätte ja nicht das Minimum machen müssen, man hätte mit der Digicard zum Beispiel 80 Sender anbieten können. Dies auch, weil die Mehrkosten für die Cablecom praktisch bei 0 sind. Aber hier greife ich die Politik an. Man hätte aus der Zahl 50 einfach die Zahl 100 machen können, ganz einfach.

Weiter sagt das UVEK, dass ein EPG nicht zum Grundangebot gehöre. Hier muss ich wirklich den Kopf schütteln. So viel ich weiss, kann man den EPG nicht einmal verschlüsseln, er wird also zwingend gesendet. Rudolf Fischer sah das mal noch ganz anders, wir erinnern uns.

Das digitale Fernsehen hat einen Mehrwert gegenüber dem analogen Fernsehen. Ein Teil dieses Mehrwerts sind die Sender. Wenn jetzt Cablecom einfach die alten Sender wieder bringt, ist das nicht wirklich ein Mehrwert. Gerade den Analog-Guckern könnte man einen kleinen Mehrwert bieten, zum Beispiel die zusätzlichen Sender von ARD und ZDF.
Auch der EPG ist ein solcher Mehrwert. Der EPG gehört für mich klar zum Grundangebot. OK, wenn man jetzt im EPG Trailer oder VOD einbindet, dann kann man das als Zusatzdienst ansehen. Ein normaler Guide, der die nächsten Sendungen anzeigt, ist aber etwas, was man einfach erwartet.

Sky UK sieht das zwar anders, aber ich sehe auch Live-Pause als Teil des Grundangebots. Wie gesagt, das digitale Fernsehen bietet einen Mehrwert und dazu gehört Live-Pause. Natürlich nur, wenn das Endgerät so etwas kann.

In einem Punkt hat das UVEK recht: Sender wie Discovery oder MTV Music gehören nicht ins Grundangebot.

In Sachen Support bin ich aber klar der Meinung, dass grundsätzlich der Kunde verantwortlich ist, wenn er eine eigene Box hat. Da man jetzt aber auf CI+ setzt müsste man diese Regelung mehr zur Gunst des Kunden auslegen. Schliesslich garantiere CI+ ja Qualität der Endgeräte.

Wenn ich weiter im Bericht lese, bin ich verwirrt. Man spricht von Popcorn-Hour und VLC. Offenbar hat man (der Praktikant?) sich mit der Materie befasst. Wir erinnern uns. Leuenberger philosophierte noch, wo man die Box hinstellen soll!

Umso unverständlicher ist es für mich, wieso man diese Regelungen nicht mehr auf die Bedürfnisse des Konsumenten ausgerichtet hat.

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Mobilfunk: Ein paar Gedanken

Mittwoch, Mai 5th, 2010

Die WEKO hat also die Fusion von Sunrise und Orange kürzlich untersagt. Ich finde diesen Entscheid absolut falsch. Zusammen hätten die beiden Provider der Swisscom durchaus einheizen können. Ob die Preise wirklich gesunken wären, kann ich natürlich nicht sagen, auch die Experten werden sich hier wohl noch lange streiten.
Einige generelle Sachen zum Thema Mobilfunk muss man aber besprechen:

Als Natel D, oder der GSM Mobilfunk, in der Schweiz an den Start ging, hatte die Schweiz nur ein Netz, SWISS GSM – was für ein Netzname! Das Netz ging 1992 an den Start, das eigentliche Telecom-Monopol fiel erst im Jahr 1998.
Noch heute vermisse ich eine Antwort, wieso das so ist. Überall in Europa gingen mehrere Anbieter an den Start. Nur wir, hatten nur einen Anbieter. Damals war auch die Paranoia wegen Mobilfunkantennen nicht aktuell, man konnte trotz böser Swisscom Antenne gut schlafen. Als Folge hat man heute mit Swisscom fast überall Empfang, aus diesem Grund wurde ich auch Swisscom-Kunde. Hätte ich unterwegs nur EDGE Empfang wäre es mir ja noch egal, aber nur “Kein Netz” nervt. Man kann aber Sunrise und Orange auch keinen wirklichen Vorwurf machen. Schliesslich startete man sehr viel später als Swisscom. Damals, als Swisscom das Natel D Netz aufbaute, war man auch noch ein Monopolbetrieb. Heute aber bekommt man schon Kopfweh, wenn eine Antenne noch nicht mal aktiv ist.
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Brown und der Ausrutscher

Donnerstag, April 29th, 2010

Politiker sollten auch mit ihren Wählern sprechen. Das dachte sich auch Gordon Brown, der um sein Amt zittern muss. Nach einem Gespräch mit einer Wählerin vergass er, dass sein Mikrofon noch lief. Dabei sagte er ein paar sehr unfreundliche Sachen.

Ich frage mich jetzt, was schlimmer ist. Ich bin sicher, dass so ziemlich jeder Politiker über “seine Wähler” schimpft. Wirklich peinlich finde ich aber, dass ein Profi wie Brown nicht merkt, dass er noch immer ein Mikrofon aktiv hat.

Diese Aktion könnte Brown wohl ziemlichen Schaden zufügen. Auch wenn er sich mittlerweile bei der Wählerin entschuldigt hat. Seine Partei hat es ja sowieso schwer. In einigen Umfragen wurde Labour sogar von Lib Dem überholt.
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Die SVP zu den Zwangsboxen

Freitag, April 2nd, 2010

In den letzen Wochen hat mich eine Partei in Sachen “Netzpolitik” schwer enttäuscht. So führen Evi Allemann und Roland Näf einen richtigen Kriegszug gegen Killerspiele. Eine Ständeratin will Three Strikes in der Schweiz einführen. Vermutlich wurden die Unterzeichner zu einem Mittagessen in der Bundeshauskantine eingeladen. Dort werden SAFE und IFPI erklärt haben, dass Leute die Sachen sehen wollen, die sie nicht kaufen könnnen, Schwerverbrecher sind.

Jetzt habe ich bei Scal einen spannenden Artikel gefunden. Die SVP Wallis setzt sich für die freie Boxenwahl ein. Man möchte, dass normale TV-Sender nicht verschlüsselt werden dürfen. Man begründet dies damit, dass moderne Fernseher ohne Probleme digitale Signale empfangen können (also auch ohne CI+). Es gäbe keinen technischen Grund, dass der Provider eine Box vorschreibe.
Man wünscht auch, dass Kunden, welche zusätzliche Pakete wollen, eine Box nach ihrer Wahl kaufen können. Bei CI+ sieht man für den Kunden nur Nachteile.
Die SVP Wallis möchte allerdings Swisscom TV zurzeit noch von der Boxenwahl ausnehmen, da diese Technologie noch relativ jung ist. (Danke an Alain für die Übersetzung)

Ich sagte ja immer, dass man CI+ nicht wirklich verhindern kann, das stimmt nicht ganz. Allerdings wurde in den USA eine ähnliche Methode von den Behörden untersagt. Dies ändert natürlich die Situation. Unsere Politiker haben die jetzige Situation doch erst ermöglicht und Cablecom hat dies, nennen wir es jetzt einfach ausgenutzt. Sei es durch Unkenntnis, oder sei es weil Politiker eben “nie” Anreize von Interessengruppen bekommen.
Ändern wird sich aber nichts. 95% unserer Politiker sind in Sachen IT absolut unfähig. Die klare Zustimmung zur Motion Allemann hat dies mehr als deutlich gezeigt.
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Killerspiele sollen verboten werden

Samstag, Februar 20th, 2010

Ich spiele nicht wirklich viel. Ein Spiel, dass ich aber manchmal spiele ist Quake 3. Für die Mitglieder der Rechtskomission des Ständerats bin ich jetzt schon ein Amokläufer. Ich habe mich über den Entscheid, diese Spiele ganz verbieten zu wollen ziemlich genervt.

Zuerst: Auch ich bin für einen strikten Jungendschutz. Genau wie eine Flasche Wodka gehört GTA nicht in die Hände von Kindern. Ich bin auch einverstanden, dass man Händlern, welche solche Spiele verkaufen, mit Sanktionen belegt.

Ich bin aber schon lange 18 gewesen. Ich kann an der Urne meine Stimme abgeben, ich darf Auto fahren und ich darf unter Umständen sogar eine Waffe kaufen. Wäre ich in der Armee, hätte ich sogar eine daheim.

Jetzt wollen mir aber diese Experten vorschreiben, was ich spielen darf und was nicht. Dieser Entscheid ist rein populistischer Natur. Es sind bald Wahlen und so wollen diese Politiker eben mit den Emotionen spielen. Genau wie Minarette, Saläre von Managern oder Straftaten regt dies die Leute an. Es ist doch schön zu sagen, dass man jetzt eine Lösung für die Jungendgewalt hat. Dabei sind solche Spiele allenfalls ein kleines Element. Es gibt keinen Beweis, dass ein solches Spiel direkt für erhöhte Gewaltbereitschaft verantwortlich sind.
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Die Forderungen der Privatsender

Samstag, Januar 30th, 2010

In meinem Blog kommen die Privatsender aus Deutschland nicht gut weg. Auch wenn es eintönig ist, es gibt schlicht so gut wie nichts, was ich über die Sender positv erwähnen könnte. Ich weiss, 80% der Schweizer und 95% der Printmedien sehen das anders.

RTL und andere Privatsender traten mit ein paar spannenden Forderungen an die Öffentlichkeit.

Zuerst will der Sender an den Einnahmen der GEMA (so etwas wie Suisa) beteiligt werden. Man begründet dies damit, dass man Computer und Rohlinge zur Aufzeichnung von RTL und co. benutzen kann. Das scheint doch komisch, ist es gerade RTL welche mit der Grundverschlüsselung im Kabel und Projekten wie HD+ solche Aufzeichnungen verhindern will.  Offenbar ist man nicht fähig ein gutes Programm zu machen, welches genug Gewinn abwirft.

Doch das Gejaule bei den Privatsendern geht weiter. So will man die öffentlich-rechtlichen Sender zum sparen zwingen. Ich bin froh, gibt es von ARD und ZDF noch gutes Programm aus Deutschland, auf RTL und Pro7 ist ausser Simpsons und ab und zu einem Spielfilm nichts solches für mich zu sehen. Woher die Geldsorgen aber kommen ist mir nicht klar. Schliesslich haben diese Sender hohe Marktanteile. Sollten vielleicht die Privatsender mal ihre Kosten in den Griff bekommen? Kleiner Tipp: Astra analog Transponder kosten ziemlich viel. Da kann man Geld sparen ohne Leute zu entlassen.
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Der Billag Zwang

Sonntag, Januar 24th, 2010

Von der Cablecom hörte man immer, dass das Fernsehen etwas sehr emotionales sei. Diese Aussage kam nach den Protesten zur Abschaltung der analogen Sender vor ein paar Jahren. Man erinnert sich, Italien schickte gleichen eine Person aus dem Aussenministerium nach Bern.
Aber auch wenn nur ein Kanal verschoben wurde, hagelte es Kritik. Die Schweizer haben ein doch sehr spezielles Verhältnis zum Fernsehen, wie ich es in fast keinem anderen Land beobachten kann. Zum einen scheint das Fernsehen eben sehr wichtig, sonst würde man ja nicht ein solches Drama machen, wenn FC Basel gegen FC Zürich nur auf Teleclub zu sehen ist, aber dieses wichtige Vergnügen scheint dann doch kein Geld wert zu sein.

Im Schnitt über Europa gesehen schauen die Schweizer zwar weniger TV, trotzdem beträgt der Konsum hier im Schnitt 2 Stunden pro Tag (ich habe keine genauen Zahlen). Somit ist der TV schlicht eine der günstigsten Freizeitbeschäftigungen überhaupt.

Gerade hier aber, reagieren die Schweizer enorm sensibel, wenn dieses Vergnügen Geld kosten soll. Man scheint dann jegliche Relation zu verlieren. Abzocker, Scheisssender sind häufige Argumente in den Kommentaren.
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