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Botellon auf der Chinawiese

Update: Jan, der ursprüngliche Initiant, hat sich vom Anlass distanziert. Er möchte den Anlass nicht durchführen. Weiter wird der Stadtrat den Anlass in seiner heutigen Sitzung ziemlich sicher verbieten. Dies als kleiner Hinweis für alle, die trotzdem auf die Chinawiese wollen.
Kürzlich machte der erste Botellòn, der in Genf stattfand, Schlagzeilen. Der Trend kommt aus Spanien. Es geht prinzipiell darum, dass sich mehrere Tausend Jugendliche zum gemeinsamen Konsum von alkoholischen Getränken treffen.

Das Problem liegt leider darin, dass das ganze manchmal ein bisschen ausartet. In Spanien wurden bereits rechtliche Massnahmen eingeleitet. Der Erfolg ist zweifelhaft und so finden die Jugendlichen immer wieder neue Wege um gemeinsam ihre Party zu feiern.

Jetzt soll auch Zürich an die Reihe kommen. Man plant eine solche Veranstaltung auf der Chinawiese. Dazu hat man auf Facebook eine Gruppe gestartet. Diese wurde mittlerweile auch von diversen Medien entdeckt. So berichtet der Tagi über die Veranstaltung. Auch Tele Züri hat sich dem Phänomen angenommen. Ein Basler, mit ähnlichem Musikgeschmack wie ich, war so freundlich das ganze aufzunehmen.

Sind wir gespannt, wie der erste Botellòn in Zürich ausgeht. Ich denke, dass es nicht sinnvoll wäre die Chinawiese zu sperren, da die Veranstaltung dann unkontrollierbar würde. Ich hoffe, dass die Teilnehmer auch so viel Grips haben, ihren Müll wieder mitzunehmen und aufzuhören wenn die Grenze erreicht ist.

Falls es in Zürich nicht klappt, dann hat eMeidi auch eine Idee Macrobotellon im Hauptbahnhof Bern!

11 Comments

  • f.t.
    18. August 2008 um 8:09 Uhr Antworten

    ein sinnloser teenie anlass, ganz klar. ein massenbesäufnis kann nicht gut ausgehen, für die mitmachenden (schlägereien, komasaufen,…), polizei (übergriffe, buhmänner/-frauen der nation) und bewohner (müll, lärm, beschädigungen).

    wer denkt, dass besoffene teenager vor allem heutzutage sich einen ‚dreck‘ um ihren abfall scheren, der lebt in einer traumwelt. ich bin ja noch keine 30 jahre alt, aber so ein sinnloser trend wie botellon finde ich einfach eine sinnlose teenie idee. was bringts?

  • Ralph
    19. August 2008 um 7:11 Uhr Antworten

    Es ja nichts Neues, dass sich Leute besammeln, um sich zu besaufen. An Open Airs, Stadtfestern, Street Parade etc..
    Spannend ist, wie sich das Medieninteresse entwickelt: http://pixelfreund.ch/2008/08/facebook-phnomene-auch-in-der-schweiz/

  • arial
    19. August 2008 um 12:29 Uhr Antworten

    „ein sinnloser teenie anlass, ganz klar“
    einverstanden.
    allerdings kann man wenig dagegen tun.
    mit der uebertriebenen oeffentlichen empoerung giesst man nur Oel ins feuer.
    Vorschlag: das Blaue Kreuz soll dort einen Stand
    einrichten, praeventions-info, alkoholfreie drinks, „ich bleibe trocken“ T-shirts verteilen….
    Die Zielgruppe kommt von selbst.

  • dee
    19. August 2008 um 17:24 Uhr Antworten

    ein bottelon ist auf keinen fall mit einer streetparade o.ä. zu vergleichen. es wird definitiv nicht die gleiche altersklasse angesprochen! falls es zu diesem anlass kommt hoffe ich auf viele tote, vergewaltigungen und gewalttätige übergriffe! die polizei soll bei saufenden jugendlichen ausweiskontrollen durchführen (zwar nicht nur an solchen anlässen sondern 24/7) und die eltern wenn nötig zur rechenschaft ziehen, zudem sollen spitalaufenthalte wegen alkvergiftungen von den eltern und nicht von den kk bezahlt werden!! kiffen in der öffentlichkeit ist schliesslich auch nicht erlaubt, wobei ein kiffer nie gewalttätig wird wie ein alkoholisierter. absolute schweinerei dieses bottelon. ich fordere ausgangsperre für jugendliche bis 21 jahre!

  • Rolf
    19. August 2008 um 20:31 Uhr Antworten

    Im heutigen Tagi hat es das „Ereignis“ sogar inklusive Karikatur auf die Titelseite geschafft. Der Veranstalter wird sich über die Promo bestimmt freuen…

  • Fabian
    20. August 2008 um 21:51 Uhr Antworten

    Ihr wollt mir doch nich im ernst erzählen, dass ihr euch noch nie besoffen habt?? Nur weil ihr zu alt sind um Spass zu haben müsst ihr nicht so über die Jungen herziehen. Ob wir uns nun im Club, auf einer Privatparty oder wie hier der Fall ist auf der Chinawiese besaufen ist ja egal. Wen dem Staat das nicht passt soll er für uns etwas anderes organisieren. In diese teuren clubs in denen ein Bier 8franken kostet, kann man ja nicht gehen. Ausgangsverbot bis 21 Jahre?? du hast sie ja nicht mehr alle.

  • End
    26. August 2008 um 20:42 Uhr Antworten

    @dee Kiffen ist auch in einem Privaten Raum, sprich, nicht öffentlich, verboten. Alkohol ist überall erlaubt. Wenn sich die Jugendlichen dort besaufen wollen, sollen sie doch, ist schliesslich ihr geld. Die, welche dann in ihrem Vollrausch beginne zu randalieren onder sonstige so oder so Illegale Dinge zu tun, dann kann man eingreifen und diese verhaften, oder was auch immer. Die anderen jedoch sollte man in Frieden lassen, dann wird auch der ganze Abend friedlich ablaufen. Denn der grösste Teil wird nichts illegales tun, sondern eifach das Zusammensein mit gleichgesinnten geniessen, und dazu halt etwas trinken.. Was sie auch tun würden, wenn das bottelon nicht wäre.. Aber, dann in kleineren Gruppen überall in der Schweiz verteilt, was es schwieriger machen würde, Randalen zu kontrollieren, weil man nicht sofort wüsste wan sie wo sind.

  • Armando
    29. August 2008 um 9:45 Uhr Antworten

    Es ist schon so, dass unsere primitiven Clubs und Bars solche Anlässe fördern. Die hohen Preise, der verdammt Rauch in den lokalen etc.
    Auf der anderen Seite darf man sich fragen, sind wir in unserer Wohlstandsgemeinschaft überhaupt noch fähig, Grenzen zu setzen. Es wird immer auf die Eigenverantwortung gepocht. Besaufen, Verkotzen, Beschädigen etc. wird mit einer derart hohen Toleranz bewilligt das es einfach nicht nachvollziehbar ist. Parke ich meinen Wagen 5 Minuten zu lange in der blauen Zone werde ich bestraft. Diese verdammten Weicheier von Polizeivorsteher sollten sich wirklich langsam überlegen, wo Sie Ihre Resourcen in Zukunft einsetzen.
    In unserem Land läuft was schief, davon bin ich fest überzeugt.

  • sukabljad
    30. August 2008 um 10:37 Uhr Antworten

    ja, zu diesem thema gibt es eine gesetzteslücke, und diese wird ausgenutzt. wie schon erwähnt wurde, man kann nimanden etwas total verbieten. wenn es keine grosse saufertruppe ist, dann sind es viele schweizweit verteilt, darum lohnt sich nur präventionmassnahmen zu treffen. gewisse konsequenzen sollte es natürlich schon geben, wie, dass die kosten niht von der KK übernommen werden etc, obwohl, dass auch rechtlich schwierig sein wird. beweise, vorgeschichte etc. jeder trägt selber die verantwortung für sein leben.

    http://www.sag-nein-zu-drogen.de/index.html
    http://www.narconon.ch

  • maria
    30. August 2008 um 15:40 Uhr Antworten

    ich liebe medien, die verwandeln jeden scheiss in eine horrorgeschichte..
    der botellon wird uns sicherlich unsere intelligenz nehmen, unsere jugend und unsere stadt zerstören und, wer weiss, vielleicht auch unsere existenz auslöschen???? hilfe wir werden sterben!!
    beruht euch doch mal auf den wahren fakten! es ist ein friedliches zusammenkömmen um das wochenende einzuläuten!
    gesoffen wird sowieso überall, egal ob alle zusammen oder jeder allein. nur, dass, wenn alle zusammen saufen, jedem klarwerden wird, das alkohol zum menschen gehört.. und gewisse haben angst vor tatsachen.. (SIE sind ja nicht so..)

  • Rouven
    30. August 2008 um 16:34 Uhr Antworten

    … und daher empfehle ich als sinnvolle Alternative „Fumadores“, eine neue Gruppe auf Facebook: Massenrauchen auf öffentlichen Plätzen. Denn im Gegensatz zu Trinkern sind Raucher eine wirklich gefährdete Spezies.

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