Boris Johnson hat Ken Livingstone als Bürgermeister von London abgelöst. Johnson fällt wohl primär durch seine spezielle Frisur auf. Aber Johnson ist mehr als ein schlecht frisierter Politiker. Früher war er auch mal Journalist. Bekannt wurde er durch die Sendung Have I got news for you. Er war auch bei Top Gear zu sehen, auch letzten Sonntag.
Als ich während letzte Woche während der Werbung von X-Factor auf BBC Two zappte, sah ich Johnson in einem für ihn gar nicht so typischen Hintergrund.
In seiner Dokumentation ging es um die Konflikte nach dem Fall des römischen Reiches. Er beleuchtet den geschichtlichen Hintergrund im Konflikt Christentum – Islam. Er reist dazu durch den mittleren Osten, wobei sich ein grosser Teil auf Jerusalem konzentriert. Dabei spricht er mit unzähligen Leuten zum Thema, wobei er neben Experten auch Leute auf der Strasse befragt.
Jetzt habe ich die beiden Teile vollständig gesehen und war begeistert. Johnson hat die Ereignisse spannend dargestellt. In der Dokumentation wird auch nicht Partei für eine der Seiten genommen. Boris versucht aber zum Beispiel zu erklären, wieso das Wort Kreuzzug, welches George W. Bush immer wieder brauchte, bei einigen Leuten alte Wunden aufreisst. Natürlich durfte aber auch ein gelegentlicher Spruch von ihm nicht fehlen.
Die Dokumentation ist auch auf YouTube zu finden. Ich kann jedem empfehlen, hier sein Schlusswort zu hören. Es beginnt ca. bei 06:00.
Its not just the religion, its the economy, stupid!
Wann werden wir wohl auf SF 1 eine Dokumentation sehen, wo Alex Tschäppät die französische Revoultion erklärt?